Punch Needle Guide

Material · Tipps · Inspiration für zuhause

Danke, dass du bei meinem Workshop dabei warst!
Dein Piece ist fertig – und wenn du Lust bekommen hast, zuhause weiterzuprobieren, findest du hier meine wichtigsten Tipps, Materialien und Empfehlungen.

01 — MATERIAL

Wenn du zuhause weiterpunchen möchtest, findest du hier meine Empfehlungen für Nadel, Stoff, Wolle und Rahmen.

PUNCH NEEDLE
Oxford #10 Regular

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MONK'S CLOTH
Für Punch Needle geeignetes, fest gespanntes Gewebe

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GARN
Passendes, ausreichend kräftiges Garn. Ich verwende am liebsten Schurwolle aus verantwortungsvoller Herstellung, da sie langlebig ist, sich gut verarbeiten lässt und eine schöne, natürliche Haptik hat. Schurwolle eignet sich durch ihre natürlichen, wärmeisolierenden Eigenschaften auch wunderbar für Untersetzer.

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RAHMEN
Je nach gewünschtem Endergebnis gibt es hier verschiedene Optionen:
• Stabiler Keilrahmen → Empfehlung ansehen
• Runder Stickrahmen mit Clip → Empfehlung ansehen
• Clip-Rahmen → Empfehlung ansehen
• Punch Needle Rahmen → Empfehlung ansehen

GARNSCHERE
Eignet sich hervorragend zum sicheren Abschneiden des Garns

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STOFFSCHERE
Eignet sich hervorragend zum Schneiden von Stoff, z.B. Monks Cloth

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STOFFMARKER
Zum Motiv-Übertragen, wasserlöslich und selbstlöschend

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KLEBER
zum Fixieren der Rückseite und ggf. des Rückstoffs

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FILZ
Perfekt als Rückstoff für Untersetzer, Schlüsselanhänger und Kunstwerke.

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PS: Du musst nicht exakt dieselben Materialien verwenden. Wichtig ist, dass Nadel, Stoff und Garn aufeinander abgestimmt sind.

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02 — MEINE 10 WICHTIGSTEN TIPPS

01 SPIEGELN

Wenn du dein Motiv auf den Stoff überträgst, denk daran: Du arbeitest von der Rückseite. Schrift und asymmetrische Motive müssen gespiegelt werden.

02 STRAFF SPANNEN

Der Monk's Cloth sollte auf deinem Keilrahmen wirklich straff wie eine Trommel sitzen. Wird er während des Arbeitens locker, solltest du nachspannen.

03 BIS ZUM ANSCHLAG

Führe die Oxford Needle bei jedem Stich bis zum Anschlag durch den Stoff. So bleiben deine Loops gleichmäßig. Achte darauf, dass die Öffnung der Nadel in deine Arbeitsrichtung zeigt.

04 GARN LOCKER LASSEN

Das Garn muss frei laufen können. Nicht daran ziehen. Zu viel Spannung kann deine Loops wieder aus dem Stoff ziehen. Es sollte immer etwas Garn locker auf deiner Arbeitsfläche liegen.

05 GLEICHMÄSSIG ARBEITEN

Arbeite möglichst gleichmäßig und halte deine Stichrichtung innerhalb einer Fläche konstant. So werden die Oberflächen ruhiger und gleichmäßiger.

06 AUF DIE REIHENFOLGE ACHTEN

Beginne mit den Formen, die eine klare Grenze bilden, und fülle sie anschließend aus. Bei kleinen Details innerhalb einer Form – zum Beispiel einer Pupille – gilt: Detail zuerst, dann die umgebende Fläche. Mit einer Oxford #10 wirken größere, klare Formen besonders schön.

07 IMMER WIEDER UMDREHEN

Du arbeitest auf der Rückseite – dein Bild entsteht aber vorne. Dreh dein Piece deshalb regelmäßig um und kontrolliere die Vorderseite. So siehst du sofort, ob deine Loops gleichmäßig sitzen und ob du eine Stelle korrigieren möchtest.

08 LANGSAM & KONTROLLIERT

Arbeite ruhig und kontrolliert. Gleichmäßige Stiche sind wichtiger als Geschwindigkeit.

09 NICHT ÜBEREINANDER PUNCHEN

Arbeite möglichst nebeneinander und vermeide es, neue Loops kreuz und quer über bereits gepunchte Stellen zu setzen.
Und wenn du eine Stelle korrigieren willst: Wenn du eine Stelle korrigieren möchtest, löse die betreffenden Loops vorsichtig und punche die Stelle anschließend neu.

03 — WANT TO CONTINUE?

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